Schloss

Ihre Ansprechpartner

Bereich: Balingen

Frau Jasmin Bechtold

Amt für Stadtplanung und Bauservice

Neue Straße 31
72336 Balingen
Tel.: 07433170277
Aufgaben

Aufteilung eines Wohnhauses in Wohnungseigentum / Baugenehmigung und Bauantrag / Bauvorbescheid oder Bauvoranfrage / Kenntnisabgabeverfahren für die Ortsteile Engstlatt, Erzingen, Streichen, Zillhausen
Denkmalschutz für die Kernstadt Balingen und alle Ortsteile
Baumaßnahmen an Kulturdenkmalen / Bescheinigung der Denkmalschutzbehörde zur Vorlage beim Finanzamt / Veränderung einer denkmalgeschützten Gesamtanlage

Bereich: Engstlatt, Erzingen, Heselwangen, Ostdorf, Streichen, Zillhausen

Frau Ute Loose

Amt für Stadtplanung und Bauservice

Tel.: 07433/170-278
Aufgaben

Aufteilung eines Wohnhauses in Wohnungseigentum / Baugenehmigung und Bauantrag / Bauvorbescheid oder Bauvoranfrage / Kenntnisgabeverfahren /
für die Kernstadt Balingen und Ortsteile Heselwangen und Ostdorf.

Bereich: Weilstetten, Roßwangen

Frau Anna-Lena Maier

Amt für Stadtplanung und Bauservice

Neue Straße 31
72336 Balingen
Tel.: 07433170366
Aufgaben

Stadt- und Umweltplanung

Bereich: Dürrwangen, Endingen, Frommern, Stockenhausen

Herr Christian Weiblen

Amt für Stadtplanung und Bauservice

Neue Straße 31
72336 Balingen
Tel.: 07433/170-258
Aufgaben Aufteilung eines Wohnhauses in Wohnungseigentum / Baugenehmigung und Bauantrag / Bauvorbescheid oder Bauvoranfrage / Kenntnisgabeverfahren
für die Ortsteile Frommern, Dürrwangen, Stockenhausen, Endingen, Weilstetten und Roßwangen
Frau Nicole Hauschel

Amt für Stadtplanung und Bauservice

Tel.: 07433/170-318
Aufgaben Einsicht in das Baulastenverzeichnis

Baurecht

Schottergarten – was tun? Die Stadt berät.

Schottergärten sind seit dem 31. Juli 2020 nicht mehr zulässig. Aufgrund der weitreichenden ökologischen Nachteile, zur Aufrechterhaltung der Biodiversität, zur Förderung der Artenvielfalt und zum Klimaschutz wurde das Verbot von Schottergärten nunmehr umfassend gesetzlich im Naturschutzgesetz und der Landesbauordnung geregelt. Anstatt grauer Flächen sollen zukünftig wieder bunte, lebendige Gärten entstehen.

Schottergarten mit Plakat "Keine Lust auf Wüste"

In den letzten Jahren hat die Anzahl von Schottergärten stetig zugenommen. Statt Stauden, Gehölzen, heimischen Pflanzen und Grasflächen sieht man immer mehr Gartenflächen, die mit Steinmaterialien bedeckt sind. Schottergärten galten in der Vergangenheit als vermeintlich pflegeleicht und kostengünstig.

Was viele nicht wussten: Ein Kies- bzw. Schottergarten hat große ökologische Nachteile für Tier und Mensch. Durch die fehlenden Grünflächen mangelt es den Tieren an Unterschlupf und Nahrung. Im Sommer wärmen sich die Schottergärten durch die Sonne extrem auf und speichern die Wärme auch über Nacht. Schottergärten sind schlecht fürs Klima. Sie binden keinen Feinstaub und produzieren keinen Sauerstoff. Auch der Wasserhaushalt wird negativ beeinflusst.

Grüne, lebendige Gärten mit heimischen Gehölzen haben eine hohe Bedeutung für Mensch und Natur, für den Artenschutz und das Klima. Entsprechend bepflanzt bieten sie Nahrung für bedrohte Arten, Schmetterlinge oder Wildbienen und dienen auch als Lebensraum für verschiedene Vogelarten.

Bislang waren Schottergärten auf der Grundlage der Landesbauordnung nicht verboten, sofern ein Bebauungsplan keine Regelungen zur Gestaltung der nicht-überbauten Grundstücksflächen enthielt.

Betroffene Grundstückseigentümer aus Balingen und den Teilorten können sich hinsichtlich der Frage, ob ihr vor dem 31. Juli 2020 angelegter Schottergarten zulässig ist, an die Baurechtsbehörde der Stadt Balingen wenden.
 

Weitere Infos

Empfehlung des Landratsamt Zollernalbkreis:

Stauden im Garten (1,734 MB)

Geeignete Stauden für Gärten und Grünflächen (8,077 MB) 

 
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